Wie man einen Schwenkkran wählt: Tragfähigkeit, Ausladung und Schwenken
Der Schwenkkran ist der einfachste Weg, einen Arbeitsplatz mit einem eigenen Hebepunkt zu bedienen: eine Säule (oder eine Wandkonsole), ein drehbarer Ausleger und ein Hebezeug. Das richtige Modell zu wählen heißt, vier Fragen zu beantworten: wie schwer die Last ist, wohin sie reichen muss, wie der Ausleger schwenken soll und woran sich der Kran befestigen lässt.
1. Die Tragfähigkeit: von der tatsächlichen Last ausgehen
Die Nenntragfähigkeit ist auf die schwerste Last auszulegen, die Sie bewegen werden, zuzüglich des Gewichts des Greifmittels (Greifzange, Vakuumheber, Lasttraverse). Eine vorsichtige Regel ist, die nächsthöhere handelsübliche Tragfähigkeit zu wählen: ein Kran mit 500 kg arbeitet bei Lasten bis 400 kg jahrzehntelang gelassen.
Achtung bei der Ausladung: bei gleicher Struktur wächst das Biegemoment, je weiter die Last von der Säule entfernt arbeitet. Tragfähigkeit und Ausladung sind daher zusammen zu wählen, nicht getrennt.
2. Die Ausladung und die bediente Fläche
Messen Sie den Abstand zwischen dem möglichen Befestigungspunkt und dem entferntesten Punkt, den der Haken erreichen muss. Übliche Ausladungen reichen von 2 bis 7 Meter; darüber hinaus lohnt es sich, einen Portalkran oder einen leichten Brückenkran zu prüfen.
Denken Sie daran, dass der Ausleger schwenkt: die bediente Fläche ist ein Kreisausschnitt. Zeichnen Sie den Arbeitsplatz im Grundriss und prüfen Sie, dass Maschinen, Regale oder Stützen dem Schwenken nicht im Weg stehen.
3. Schwenken von Hand oder elektrisch
Bis zu mittleren Tragfähigkeiten und normalen Arbeitsrhythmen ist das Schwenken von Hand die günstigste und zuverlässigste Wahl. Elektrisches Schwenken oder Kettenschwenkwerk lohnt sich bei schweren Lasten, langen Auslegern oder sich wiederholenden Zyklen, wo die Anstrengung des Bedieners zum Risikofaktor würde.
4. Freistehende Säule oder Wandkonsole
Der Säulenkran wird an einem auf das größte Moment ausgelegten Betonfundament befestigt: das ist die allgemeingültige Lösung. Der Wandkran nutzt eine vorhandene Stütze oder eine tragende Wand und hält den Boden vollständig frei: er verlangt allerdings eine statische Prüfung des Untergrunds.
In beiden Fällen liefert Attollo die Zeichnungen des Fundaments oder der Befestigungsplatten zusammen mit dem Kran.
5. Vorschriften und Abnahme
Jeder Schwenkkran ist eine Maschine im Sinne der Richtlinie 2006/42/EG: er muss mit CE-Kennzeichnung, Konformitätserklärung, Betriebsanleitung und Prüfbuch geliefert werden. Nach der Montage ist der Kran der INAIL zu melden und den vorgesehenen wiederkehrenden Prüfungen zu unterziehen.
Alle Schwenkkrane von Attollo werden in Mailand konstruiert und gebaut, mit Überlast abgenommen und mit den vollständigen Unterlagen geliefert.
